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Informationen rund um den Obus – informations about trolleybuses

Reiseberichte 

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Kleine Italien-Rundreise vom 10.4. bis 13.4.17

Ancona – Chieti – Rom – La Spezia – Parma – Modena – Bologna

 

Meine diesjährige Italien-Tour startete ich mit einem Flug nach Ancona von Weeze aus. Der Flug war pünktlich und zügig konnte ich das Flughafengebäude des Aeroporto delle Marche bei Ancona verlassen. Den Bahnhof Castelferretti fand ich schnell und ich musste dann 20 Minuten auf den nächsten Zug warten. Der Fahrplan ist wahrscheinlich nur auf den Schülerverkehr ausgerichtet, nach einem Zug um 9:11 Uhr nach Ancona, fährt erst wieder um 13:26 Uhr ein Zug, danach 13:51, 14:09, 14:32, 15:12 usw.

Der Zug um 13:51 traf um 14:10 Uhr in Ancona ein. Nachdem ich auf der Internet-Seite der Conerobus Spa gelesen habe, dass  die Viale della Vittoria wegen Asphaltarbeiten gesperrt ist, befürchtete ich, dass wieder mal keinen Trolleybus im Einsatz sehe. Aber ich wurde direkt beim Herausgehen aus dem Bahnhof positiv überrascht: Direkt zwei AnsaldoBreda-Trolleybusse konnte ich sichten. Die sechs 12m- Trolleybusse vom Typ F22 waren für Nancy als Nr. 252-257 bestimmt und sind 2002 dorthin geliefert worden, aber nie in Betrieb gegangen. Insgesamt waren auf den 9 Kursen der Linie 1/4 vier Trolleybusse im Einsatz, alles AnsaldoBreda, keine Solaris-Gelenkwagen. Beim Wagen 018 konnte ich auf dem Tacho ein Stand von 13.190 km ablesen, somit erfolgte nur eine geringe Nutzung seit Inbetriebnahme vor etwas mehr zwei Jahren. Die feierliche Vorstellung der Wagen erfolgte am 15.12.2014, siehe TrolleyMotion-Meldung vom 02.02.15. Ich fuhr zur Endhaltestelle IV.Novembre, am Pl. Cavour drahtete der Fahrer vom Wagen 018 automatisch ab. Er fuhr in die Via Antonio Giannelli, dann rechts in den Corso Giovanni Amendola zur Endhaltstelle, da die Viale della Vittoria gesperrt war. Obwohl der Rückweg frei war und die Straße hier schon mit einer neuen Asphaltdecke belegt war, fuhr Trolleybus 018 auch den Rückweg mit Hilfsmotor bis zur Haltestelle Via Marconi - Parcheggio Archi kurz vor dem Bahnhof. Hier war ein Trichter unter der Straßenbrücke zum Hafengebiet angelegt, wo automatisch die Stangen angelegt wurden. Eine weitere Baustelle behinderte die Trolleybuslinie auf der Via Mario Torresi, hier war die Straße halbseitig gesperrt. Der Fahrer von Wagen 014, mit dem ich auf dem Weg nach Tavernelle war, drahtete ab und fuhr mit Hilfsmotor weiter, mit viel Lärm bewältigte er die Steigung. An der Endhaltestelle Tavernelle unter Autobahnbrücke ließ er Stangen hochfahren und legte sie per Hand an den Fahrdraht. Der Trolleybus 017, zwei Kurse hinter Wagen 014 passierte hingegen mit Oberleitungsbetrieb die Baustelle und fuhr elektrisch die Steigung hoch nach Tavernelle.

 

Um 16:32 Uhr ging es weiter nach Chieti mit Umsteigen in Pescara. Die über 30-minütige Umsteigezeit nutzte ich, um die unveränderte Situation der weiterhin ungenutzten Bahntrasse zu sichten. Sie ist zwar mit Oberleitung versehen, aber wird von zahlreichen Fußgängern und Radfahrern genutzt. Mittlerweile ist es 7 Jahre her, dass ich im Betriebshof den ersten APTS- Phileas sichten konnte:

http://obus269.bplaced.net/s841RbIt.pdf

Dieser Prototyp, der einzige Trolleybus dieses Typs soll in der Nähe von Bologna abgestellt sein. In Pescara ist weiterhin noch keine Entscheidung gefallen, wie es weitergeht. Die vom Generalunternehmer vorgeschlagenen Alternativen an Trolleybussen fanden bislang keine Zustimmung. Die Bevölkerung setzt sich dafür ein, dass die ehemalige Bahntrasse weiterhin als Rad- und Fußweg nutzbar bleibt.

 

In Chieti waren erneut wieder nur Autobusse im Einsatz auf der Linie 1. Die fünf VanHool und fünf der sieben Trolleybusse des Typs Menarini 201 FLU vom Baujahr 1985 (212, 213, 219, 220 und 221)  waren im Depot zu finden:

 

Zwei weitere Menarini-Trolleybusse standen im zweiten Depot etwas unterhalb von Chieti auf der Via Picena, es handelt sich um Wagen 215 und 217:

 

Dahinter stand auch einer der Hybridbusse, die 2012 neu für die Buslinien im Bereich der Altstadt von Chieti beschafft wurden, siehe Reisebericht vom November 2012: http://obus269.bplaced.net/s847RbIt.pdf

Um 9:36 Uhr startete ich nach Rom über die gebirgige Landschaft des Abruzzischen Apennin. Für die kurvenreiche Strecke über die Berge brauchte der Zug etwa drei Stunden.

 

In Rom fand ich neue BredaMenarini/Skoda vor dem Bahnhof mit Dieselaggregat vor. Mit einem der Gelenkwagen fuhr ich bis zur Via Nomentana, hier verkehrt auch die Linie 60, auf der auch die BredaMenarini-Trolleybusse zum Einsatz kommen sollen. Einen, und zwar Wagen 8629 sah ich auch im Einsatz auf der Linie 60, leider verdeckte ein Fahrzeug den Trolleybus auf meinem Foto:

 

Es blieb der einzige Trolleybus, ansonsten waren nur Solodieselbusse auf der Linie 60 im Einsatz. Er kam auch nicht wieder zurück, so dass ich keine zweite Aufnahme machen konnte.

Auf den 15 Kursen der Linie 90 im ganztägigen 6-7 Minuten-Verkehr standen sieben Solaris und acht BredaMenarini im Einsatz. Ich konnte den Tachostand von Wagen 8515 erfassen, demnach betrug die Kilometerleistung 362.350 km, dies ergibt eine jährliche Laufleistung von rund 30.000 km.

Die Linie 60 verkehrt auf 3,8 km gemeinsam mit Linie 90 auf der Via Nomentana, dann wird rund 2,5 km ohne Fahrleitung bis L.go Pugliese gefahren. Die Endhaltestelle Richtung Innenstadt befindet sich nicht am Bahnhof Termini wie bei der Linie 90, sondern die Linie 60 fährt von Porta Pia rund 2,7 km bis zum P.za Venezia. Die Linie 60 verkehrt tagsüber alle 8-9 Minuten, rund 10 Kurse werden eingesetzt. In den Hauptverkehrszeiten wird kurzzeitig ein 5/6-Minuten-Verkehr geboten. Eine Linie 66 nutzt auch die gleiche Strecke unter der Oberleitung, sie verkehrt jedoch nur alle 20 Minuten. 

Die 45 BredaMenarini-Trolleybusse werden seit dem 27.3.17 auf der Linie 90 eingesetzt. Sie waren für ein neues Netz, welches von der Endhaltestelle der Metro-Linie 2 von Laurentina ausgehen sollte, bestimmt. Dafür wurde eine Busspur auf der Via Laurentina angelegt, jedoch bislang entgegen der ursprünglichen Planung ohne Fahrleitung. Es sind hier ohnehin nur Solobusse im Einsatz auf den zahlreichen Linien, die über die Via Laurentina verkehren. Da hier keine Änderung des Baustands zu erwarten ist, habe ich auf einen Besuch dort verzichtet.    

Somit stehen momentan 75 Trolleybusse (30 Solaris Trollino und 45 BredaMenarini-Gelenktrolleybusse für die bis zu 15 Kurse der Trolleybuslinie 90 zur Verfügung, eventuell wird ja noch die Linie 60 komplett umgestellt, dann wird zumindestens ein Drittel des Trolleybusparks genutzt.  

 

Um 19:51 Uhr traf ich in La Spezia ein, dort konnte ich nur ein paar einrückende Trolleybusse sichten. Neben einigen Solaris sah ich auch die Wagen 806 und 808, die auf Linie 1 im Einsatz waren. Neben den Solaris waren auch zwei Autobusse auf Linie 3 in Betrieb. Am nächsten Tag sah der Einsatz wie folgt aus: 806, 807 und 808 auf Linie 1 und die Solaris Trollino 816, 817, 819, 821 und 822 mit drei Autobussen auf Linie 3. Die Linie 3 wird weiterhin ab der Haltestelle Parco Xxv Aprile mit Dieselantrieb befahren, rund 1 km wird unter der vorhandenen Oberleitung bis zur Via del Canaletto gefahren. Während die Fahrleitung hier nach rechts führt und bis zur Linie 1 entsprechend der früheren Linienführung geht, biegt die Linie 3 nach links ab und fährt rund 1,1 km weiter zum Kreisverkehr Porta Felettino. Das hier gelegene Ospedale Felettino, welches die Busse der Linie 3 auch in einem Rundkurs anfuhren, ist inzwischen abgerissen worden und ein Neubau wird bis 2020 an gleicher Stelle errichtet: http://www.pessinacostruzioni.it/progetti/nuovo-ospedale-la-spezia/ Wie beim Besuch in 2014 standen entlang der Strecke zwar schon einige Masten, jedoch sind seitdem auch keine weiteren hinzugekommen.

 

Der Einsatz der Trolleybusse des Baujahrs 1988 vom Typ Breda 4001.12 auf der Linie 1 war wieder möglich, nachdem der Piazza Giuseppe Verdi und auch der Piazza Europa in der Innenstadt fertiggestellt wurde und die Fahrleitung angepasst bzw. ergänzt wurde. Ein vierter Wagen, der Dieselbus 650 wurde ab 8:00 Uhr auf der Linie 1 eingesetzt, um den Fahrern an der Endhaltestelle Bragarina eine Pause von knapp 20 Minuten zu ermöglichen.

 

Im Depot standen weitere Breda-Trolleybusse, und zwar die Wagen 811, 803, 813 und 805 auf dem unteren Depotgelände, welches für die Trolleybusse bestimmt ist und ein Zelt als Werkstatthalle erhielt. Diese Trolleybusse dienen offensichtlich als Ersatzteilspender. In der Werkstatt wurden die Solaris 815 und 820 repariert. Der Solaris 818 stand ebenfalls auf dem unteren Depotgelände. Vier weitere Bredas waren auf einem Grundstück neben dem Depot abgestellt, und zwar 814, 810, 812 und 804. Die Wagen 801, 802 und 809 konnte ich nicht sichten, jedoch auf dem Google-Satellitenfoto kann man drei weitere Trolleybusse zwischen den zahlreichen  Dieselbussen ausmachen.

 

Vom Zug konnte ich den Betriebshof der Trolleybusse festhalten, im Zelt ist aufgebockt der Wagen 820 erkennbar, links daneben der Breda 805, rechts neben dem Zelt verdeckt Wagen 803, am Zaun Wagen 811, der inzwischen angedrahtet wurde, bei meinem Depotbesichtigung zwei Stunden vorher wurde an dem Wagen noch gearbeitet.  

 

Um 10:15 Uhr startete ich nach Parma mit Überquerung des Ligurischen Apennin. Die höchste Station Borgo Val Di Taro mit 412 m über dem Meeresspiegel passierte ich eine Stunde später. Um kurz nach 12 Uhr traf ich in Parma (59 m über dem Meeresspiegel)  ein und konnte nach dem Kauf einer Fahrkarte um 12:12 Uhr den Trolleybus 036 der Linie 1 besteigen. Diese Linie wird hier weiterhin von den Menarini-Trolleybussen bedient, 032, 033, 036 und 039 standen im Einsatz (in 2016: 032, 036, 039, 040). Offensichtlich sind von den ursprünglich zehn Trolleybussen des Fabrikats Menarini 201 LF/ Menarini/ Tibb von 1986 (Nr. 031-040)  nur noch sechs im Einsatz, vielleicht wurden vier  Menarini 201 LF ausgemustert, vielleicht diejenigen, die 2014 beim damaligen Besuch noch eine Rollbandbeschilderung hatten wie Wg. 031, 034 und 037 (4.Wagen vermutlich Wg.035)?  Denn auf den neuen vollflächigen Eigenwerbungen für städtische Betriebe wird der Bestand mit  30 Trolleybussen beziffert, dieses wird auch in der Carta della Mobilità 2016 bestätigt. Von den VanHool ExquiCity sah ich Wagen 5101, 5104, 5105, 5109 und 5107 mit der großflächigen Eigenwerbung für die Commune de Parma. Diesmal waren 5102 und 5110 nicht eingesetzt.

Die Autobuslinie 7 wird seit letztem Jahr mit neuen Solaris Urbino IV-Gelenkdieselbussen bedient. Sie fährt alle 15 Minuten in das im Süden des Stadtgebiets gelegene Universitätsgelände.

 

Um 14:30 Uhr starte ich nach Modena, wo ich 30 Minuten später eintraf: Auf der Linie 7 verkehrten Gelenktrolleybusse und zwei Neoplan-Solotrolleybusse im 10-Minuten-Takt. Die Linie 11 fährt auch über dem Bahnhofsvorplatz, jedoch besteht hier  nachmittags nur ein 12-Minuten-Takt. Die vier Kurse waren mit zwei Neoplan und zwei Fiat 2470.12/Socimi bestückt. Zehn Einheiten gehören noch zum Bestand (Nr. 12, 13, 17-24), sie stammen vom Baujahr 1986-87, wurden jedoch zwischen 1996 und 2001 von der Firma ALBIERO S.R.L. umgebaut und der neuen Netzspannung angepasst.

Die dritte Trolleybuslinie 6 verkehrte nur mit Autobussen, gemäß Mitteilung auf der Homepage der SEPA (http://www.setaweb.it/mo/news/881) ist der Abschnitt nach Santi wegen Straßenbauarbeiten eingestellt. Auch hier besteht nachmittags ein 20-Minuten-Verkehr und zwei Autobusse kamen zum Einsatz. Also hatte ich schon wieder Pech und konnte nicht alle drei Trolleybuslinien in Betrieb sehen!

 

Um 18:00 Uhr ging es weiter nach Bologna: Am Bahnhofsplatz konnte ich auf den Ringlinien 32 und 33 nur Gelenkautobusse im Einsatz sichten. Aber ich sah auch neue Fahrleitung! Eine neue Fahrleitungsschleife vor dem Bahnhof wurde angelegt, sie geht aus Richtung Innenstadt von der Via Giovanni Amendola rechts in die Via Milazzo und über die Via Antonio Gramsci zum Piazza XX Settembre, hier wird eine  Haltestellenanlage vor dem Hotel NH Bologna De La Gare genutzt. Der Rückweg in Richtung Innenstadt geht über die Viale Pietro Pietramellara an der Haltestelle der Linie 33 am Bahnhofsvorplatz vorbei und links in die Via Giovanni Amendola. Am Kreisverkehr Piazza dei Martiri 1943 – 1945 wurden Weichen in der vorhandenen  Fahrleitung der Ringlinien 32 und 33 angelegt, auf der Straße Via Guglielmo Marconi wurden mit Fahrleitung überspannte Busspuren angelegt, an den Haltestellen wurden die Markierungen zur Spurführung auf der Fahrbahn aufgebracht. Wahrscheinlich wegen diesem Neubau der Fahrleitung und Baustelle der Busspuren verkehren auf den Ringlinien 32 und 33 nur Autobusse. Die Fahrleitung am westlichen Ende der Via Ugo Bassi wurde kräftig ausgebaut. Bisher bestand hier nur Fahrleitung für die Linie 13 von der Via S. Felice in die Via Ugo Bassi und in Gegenrichtung von dem Piazza Malpighi in die Via Guglielmo Marconi und für die Linie 14 von der Via Ugo Bassi in den Piazza Malpighi in beiden Richtungen. Nun geht zusätzlich die neue Fahrleitung von der Via Guglielmo Marconi in die Via Ugo Bassi in beiden Richtungen. Von hier bis zum Bahnhof wurden nun 1,3 km doppelspurige Fahrleitung neu verlegt.  

 

Wie bereits im vergangenen Jahr berichtet (siehe: http://obus269rb.bplaced.net/s865RbIt.pdf und http://www.trolleymotion.eu/www/index.php?id=38&L=0&n_ID=2465 wurden bereits bis April 2016 über 10 km neue doppelspurige Fahrleitung verlegt. Seitdem kamen weitere hinzu, so ist nun auch die Fahrleitung nach San Lavazza fertig (im nachfolgenden Plan auf http://transphoto.ru/photo/996297/

in grün eingezeichnet).

 

Unverändert sind aber alle Trolleybusse (35 MAN/Autodromo, 11 Solaris und 49 Iveco Crealis auf der Linie 13 im Einsatz, die nunmehr überwiegend von den Crealis bedient wird. Abends sah ich noch zwei Solaris und ein MAN/Autodromo, am Morgen war jedoch nur noch ein Solaris (1064) im Einsatz. Dieser hat in seinen rund sechs Betriebsjahren eine Laufleistung von 209.464 km erreicht, dies macht ein Durchschnitt von 33.000 km pro Jahr aus.   

 

Auf dem nordwestlichen Streckenstück der Linie 19 nach Casteldebole, die bis zum Ospedale Maggiore mit der Linie 13 gemeinsam fährt und hier rund 4 km weiter nach Casteldebole abbiegt, ist jedoch kein Bau von Fahrleitung zu erkennen. Auch eine Aufstellung von Masten war hier nicht erkennbar. Die Buslinie 19 kreuzt in der Nähe vom Depot Battindarno alte Fahrleitung. Die von der Via Emilia Ponente (Linie 13) abzweigende Via Battindarno ist mit Trolleybusfahrleitung versehen, die früher als Depotzufahrt diente. Eine Verbindung zur Fahrleitung mit der Linie 13 gibt es jedoch nicht. Ich stieg am Depot Battindarno aus, als ich einen abgestellten Solaris Trolleybus dort sichtete. Im hinteren Bereich des Depots waren weitere Solaris- und MAN-Trolleybusse abgestellt. Ich konnte die Wagen 1021-1032, 1041-1044, 1057, 1058, 1060, 1062, 1063 und 1066 sichten.

Nachdem ich wieder zurück zum Ospedale Maggiore fuhr, nahm ich die Linie 13 bis zur Haltestelle Cinta im Stadtteil Borgo Panigale, dort stieg ich um in die Buslinie 54 zum Flughafen. Die Linie wurde von einem Mercedes-Benz Cito O520 („Bus of the year 2001“) bedient. Am Flughafen konnte der Bau der Endstation des neuen „People-Mover“-Zubringers gesichtet werden: http://www.marconiexpress.it/il-people-mover . Wann mit einer Fertigstellung der Bahn zu rechnen ist, war jedoch nirgendwo zu lesen. Um 16 Uhr startete der Ryanair-Flug bedingt durch das in Italien übliche Chaos mit rund 20 Minuten Verspätung in die kalte Heimat.

 

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